Fotografieren – Bildermachen

peter

Peter Oltmanns *1944 
Bildermacher
Autodidakt mit Leidenschaft
Werbekaufmann – Webdesigner

Für mich ist es immer wieder faszinierend Momente festzuhalten, eigene Ideen in Bilder umzusetzen oder die Fotos als „Rohmaterial“ für meine Composing-Arbeiten zu nutzen.

Composing

bietet mir die Möglichkeit, Bilder zu erschaffen, die es in der Realität nicht gibt. Ich kann Ideen und Bildgestaltungs-Konzepte ausprobieren, die beim Fotografieren kaum oder überhaupt nicht möglich sind. Wie bei einem Gemälde können mit Composing verschiedene Elemente zu einem Bild vereint werden und so Geschichten erzählt oder Botschaften vermittelt werden – mal humorvoll, mal nachdenklich.

 

 

Wabi Sabi

ist ein japanisch ästhetisch-philosophisches Konzept. Die drei zentralen Merkmale sind: Einfachheit, Bescheidenheit und Natürlichkeit. Es wäre vermessen, zu verlangen, dass wir die Philosophie des Wabi Sabi eins zu eins in unseren Alltag übernehmen sollten. Doch ein bisschen Wabi Sabi zu leben – ich versuche es in der Fotografie – wäre vielleicht etwas?
Wabi Sabi gibt mir die Freiheit, das zu fotografieren, was ich am liebsten will, ganz ohne mich in das Korsett aus fotografischen Regeln und Konventionen zwingen zu müssen.

Schwarzweiß

… ist Farbe genug.
Im heutigen Digital-Zeitalter und Fülle der bunten Handy-Fotos, sind Schwarzweiß-Bilder oft wohltuend und haben einen Hauch Nostalgie. Form oder Schattierung eines Motivs in Schwarzweiß lassen sich dramaturgisch sehr interessant hervorheben. Objekte und Situationen werden stärker sichtbar, weil der Betrachter nicht von Farben abgelenkt ist.

Zitat:
Die Tatsache, dass eine (im konventionellen Sinn) technisch fehlerhafte Fotografie gefühlsmäßig wirksamer sein kann als ein technisch fehlerloses Bild, wird auf jene schockierend wirken, die naiv genug sind zu glauben, dass technische Perfektion den wahren Wert eines Fotos ausmacht.
(Andreas Feininger – Fotograf)